01.06.2016

Das Kind in der Kita – Zeit für mich

Natürlich ist unser Nachwuchs für uns das Größte. Aber wenn die Kleinen in die Kita kommen, ist endlich auch wieder Zeit für schöne Sachen, die wir bisher vernachlässigen mussten. So starten Sie perfekt in einen kinderfreien Tag.

Eine Frau sitzt mit einer Tasse Kaffee in der Hand vor einem Fenster und schaut nach draußen. Auf dem Tisch vor ihr steht ein Strauß gelber Tulpen und eine Kanne Kaffee.

Es ist ein bisschen wie Urlaub: Morgens durch die Stadt schlendern, einen Milchkaffee in der Lieblingsbar trinken, in die neue Boutique reinschauen und danach auf dem Balkon die Nase in die Sonne strecken. Wer ein Kind hat, lernt schnell auch die kleinste Ruhepause im Alltag zu schätzen. Das bedeutet nicht, dass wir unsere Kleinen nicht lieben würden – aber mit ihren vielen Bedürfnissen und Ideen ist das Leben manchmal ganz schön anstrengend und abenteuerlich. Unseren eigenen Hobbys räumen wir meist nicht mehr genügend Platz ein.

Nach der Eingewöhnung

Sobald das Kind dann nach einer Eingewöhnungsphase ganz in die Kita gehen kann, ist endlich wieder mehr Zeit. Für uns, für unseren Partner, für Freizeitbeschäftigungen "und anfangs auch für Sachen, die vorher schlichtweg liegengeblieben waren – zum Beispiel der Haushalt", erzählt Johanna Sahbatou. Die Mutter von Zwillingen begann mit der Eingewöhnungsphase, als ihre Jungs neun Monate alt waren. "Jamel und Nouri waren da zum Glück ganz unkompliziert. Nach etwa vier Wochen konnten sie schon den ganzen Tag in der Kita bleiben."

Johanna Sahbatou braucht diese freie Zeit, denn sie bereitet sich auf ihr Staatsexamen in Jura vor. Damit ist sie allerdings eher die Ausnahme als die Regel. Wenn Sie nicht die Studiumsbank drücken oder sofort wieder voll ins Berufsleben starten, empfiehlt Johanna Sahbatou "die richtig klassischen Frauendinge zu machen: Shoppen, Kaffeetrinken, Maniküre – das ist fantastisch." Oder, wenn Sie als Vater "Hauptverantwortlicher" für das Kind sind, natürlich die klassischen Männerdinge: Handwerken, am Auto rumschrauben, Angeln gehen.

Worauf haben Sie Lust?

Freizeit ist freie Zeit, deswegen gibt es selbstverständlich keine Vorgaben, wie Sie diese gestalten. Mit ein bisschen Planung können Sie aber Ihre Stunden für sich bestmöglich nutzen. Klären Sie beispielsweise bereits eine Woche im Voraus, ob Ihre beste Freundin Zeit für einen gemeinsamen Spaziergang hat – bei einem spontanen Anruf müssten Sie hingegen mit einer Absage rechnen. Oder Sie möchten endlich malwieder ins Fitnessstudio? Schauen Sie im Internet nach, wann Ihr Lieblingskurs stattfindet – so können Sie Ihr restliches Programm außenherum planen. Ein Terminkalender erleichtert Ihnen das Leben: Notieren Sie sich feste Zeiten, in denen Sie sich nur um sich selbst kümmern und lassen Sie keine anderen Termine in diese Zeiträume fallen! Nur so kommen Ihre eigenen Bedürfnisse nicht zu kurz und Sie können sich weiterhin ausgeruht und mit Elan um Ihre Familie kümmern.

3 Kindergarten Kinder sitzen an einem Tisch und malen mit Buntstiften. Ein Kind schaut in die Kamera und lächelt.

Nützliches im Kita-Alltag

Egal, wie wir unsere freien Stunden verbringen möchten: Wirklich entspannen können wir uns erst, wenn wir wissen, dass unsere Kleinen gut versorgt sind. Jamel und Nouri haben ein Fach in der Kita, wo Kleidungsstücke und Equipment verwahrt werden, trotzdem muss immer wieder etwas mitgebracht werden: Wechselklamotten und Regensachen, Stoppersocken, Sonnencreme und Sonnenkäppis. Natürlich tragen Jamels und Nouris Eltern den Großteil der Ausrüstung zur Kita. Ältere Kindergarten- oder Vorschulkinder möchten aber häufig selbst einige Sachen schultern (und damit schon mal den Schulkindern nacheifern). Für sie gibt es in unserem Geschäft in Köln Rucksäcke, Umhängetaschen oder Turnbeutel in vielen Designs, die sie stolz in die Kita tragen können.

Diese Modelle, zum Beispiel die Scouty-Serie von Scout, sind den Ranzenmodellen der "Großen" nachempfunden, bieten aber nur Platz für das Wesentliche, wie Trinkflasche und Lunchbox. Denn die Kleinen können und sollen natürlich noch nicht so viel tragen wie Schulkinder.